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KlarsignKlares Webdesign aus Kleve

Entscheidungshilfe

Manchmal reicht der Baukasten.

Auch wenn ich selbst Websites baue: Für einen Teil der Fälle ist ein Homepage-Baukasten die vernünftige Wahl, und ich rate Ihnen dann dazu.

Diese Seite sagt Ihnen, welche Fälle das sind — und ab wann die Rechnung kippt.

Wann der Baukasten reicht

Drei Situationen, in denen ich Ihnen von einem Auftrag abraten würde:

Sie wollen erstmal überhaupt gefunden werden

Name, was Sie machen, wo Sie sind, wie man Sie erreicht. Wenn das alles ist, was die Seite können muss, ist sie in einem Baukasten an einem Wochenende fertig und kostet Sie im Jahr weniger als einen Werkzeugkoffer.

Es ist ein Versuch, kein Betrieb

Nebengewerbe, das erste Jahr, noch unklar, ob es trägt. Dann ist alles richtig, was wenig kostet und schnell wieder weg kann. Investieren Sie, wenn Sie wissen, dass es läuft.

Sie machen das gerne selbst

Manche Menschen basteln abends gern an so etwas. Wenn Sie dazugehören, werden Sie mit einem Baukasten glücklicher als mit mir — Sie wollen ja gerade selbst daran arbeiten.

Ab wann die Rechnung kippt

Ein Baukasten kostet monatlich, eine gebaute Seite einmalig. Der Vergleich sieht deshalb im ersten Jahr eindeutig aus und dreht sich irgendwann. Wann, können Sie selbst ausrechnen — ich nenne Ihnen hier bewusst keine fremden Preise, die stimmen morgen schon nicht mehr:

Monatspreis Ihres Tarifs × 60. Das sind die Kosten über fünf Jahre — ein realistischer Zeitraum für eine Betriebsseite. Nehmen Sie den Tarif, den Sie wirklich brauchen, nicht den Einstiegspreis aus der Werbung: Eigene Domain, keine Fremdwerbung und ein Kontaktformular liegen meist erst in den mittleren Stufen.

Vergleichen Sie das mit einmalig ab 590 € für eine einzelne Seite und ab 1.490 € für einen vollständigen Betriebsauftritt, plus 15 bis 20 € Domain im Jahr. Bei vielen Tarifen landen Sie im dritten oder vierten Jahr auf derselben Summe — nur dass Sie im einen Fall monatlich weiterzahlen und im anderen nicht.

Und rechnen Sie Ihre eigenen Abende dazu. Das ist keine Floskel: Wenn Sie den Feierabend, an dem Sie an Texten sitzen, mit Ihrem Stundensatz bewerten, verschiebt sich die Rechnung deutlich — meist weiter, als den Leuten lieb ist.

Der Punkt, den kaum jemand vorher bedenkt

Aus einem Baukasten kommt man schlecht wieder heraus. Nicht, weil jemand Sie festhält — sondern weil eine Seite dort aus Bausteinen des Systems besteht. Texte und Bilder können Sie mitnehmen. Das Aussehen, den Aufbau und die Einstellungen nicht.

Das ist kein Grund, es zu lassen. Es ist ein Grund, zwei Dinge von Anfang an richtig zu machen:

Die Domain muss Ihnen gehören

Nicht dem Baukasten, nicht Ihrem Neffen. Prüfen Sie, auf wen sie registriert ist — bei vielen Anbietern läuft die kostenlose Wunschadresse auf den Anbieter. Wenn Sie später wechseln, ist genau das der Unterschied zwischen einem Umzug und einem Neuanfang.

Ihre Texte und Bilder müssen bei Ihnen liegen

In einem Ordner auf Ihrem Rechner, nicht nur im System. Klingt selbstverständlich, ist es nach drei Jahren nicht mehr — und ohne sie fängt jeder Umzug bei null an.

Was ich Ihnen raten würde

Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie an und schildern Sie Ihren Fall. Ich sage Ihnen, was ich an Ihrer Stelle täte — auch wenn die Antwort lautet, dass Sie mich nicht brauchen. Das kostet nichts und dauert zehn Minuten.

Was Sie in jedem Fall tun sollten, unabhängig von der Entscheidung: das Google-Unternehmensprofil anlegen. Es ist kostenlos, es entscheidet über die „in der Nähe"-Suchen, und es funktioniert mit jeder Website — auch mit gar keiner. Für einen lokalen Betrieb ist es der größere Hebel als die Frage, womit die Seite gebaut ist.

Wenn Sie wissen wollen, was eine gebaute Seite kostet und was den Preis bestimmt, steht das auf der Preisseite. Wie lange sie dauert, steht im Ablauf.

Fragen, die dabei kommen

Sie sind Webdesigner. Warum raten Sie mir zum Baukasten?

Weil ein Auftrag, der nicht zu Ihnen passt, mir nichts bringt. Wenn Sie 600 € ausgeben und danach merken, dass ein Baukasten für Ihren Fall gereicht hätte, erzählen Sie das weiter — und zwar zu Recht. Am Niederrhein reden die Leute miteinander; das ist mein wichtigster Kanal. Ein zufriedener Anrufer, dem ich abgeraten habe, ist mir mehr wert als ein unzufriedener Auftrag.

Kann ich später vom Baukasten zu einer eigenen Seite wechseln?

Ja, aber es ist ein Neubau, kein Umzug. Texte und Bilder können Sie mitnehmen, wenn Sie sie noch haben — das Design und die Struktur nicht, die gehören zum System. Rechnen Sie also damit, dass die Baukastenjahre einmalige Kosten sind, die nicht auf das Spätere anrechenbar sind. Wichtig ist nur eines: dass die Domain von Anfang an Ihnen gehört. Dann bleibt wenigstens die Adresse.

Ist eine Baukastenseite schlechter für Google?

Nicht grundsätzlich. Die gängigen Systeme können die technischen Grundlagen — Titel, Beschreibungen, mobile Darstellung, Verschlüsselung. Wo es klemmt, ist die Feinarbeit: Ladezeit, strukturierte Daten, saubere Überschriften. Das entscheidet selten allein über eine Platzierung. Was in Ihrer Lage tatsächlich über lokale Sichtbarkeit entscheidet, ist das Google-Unternehmensprofil, und das ist kostenlos und vom System unabhängig.

Wie lange brauche ich, wenn ich es selbst mache?

Die ehrliche Antwort: länger als gedacht, und der Aufwand liegt nicht beim Bauen. Das Bauen geht an einem Wochenende. Die Zeit geht für Texte drauf, für Fotos, für die Frage, was überhaupt draufstehen soll — und die haben Sie beim Beauftragen genauso, nur begleitet. Rechnen Sie ehrlich in Abenden und setzen Sie ein, was Ihnen ein Abend wert ist.

Und wenn ich mich falsch entscheide?

Dann ist das kein Drama, solange Sie die Domain besitzen und Ihre Texte und Bilder gesichert haben. Beides kostet nichts und ist in zehn Minuten geprüft. Alles andere lässt sich später korrigieren — die Adresse nicht, wenn sie weg ist.

Fragen Sie einfach.

Zwei Sätze reichen. Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Einschätzung — auch dann, wenn sie lautet, dass Sie mich gar nicht brauchen.

Florian KüpperSie sprechen mit dem, der Ihre Seite baut.

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